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Distanzierung von unkorrekten Aussagen gegenüber Markus Heizkessel und Elektromet der Firma Bulg

Aufgrund unkorrekten und substanzlosen Anschuldigungen der Fa. Bulg www.bulg-kessel.de, erhalten Sie hier nähere Informationen zu den unlauteren Aussagen.

 

Konformität

Die Firma Bulg behauptet, daß der Markus-Heizkessel und auch das Wettbewerbsprodukt von Elektromet nicht Konform mit der DIN 303-5:2012 sei. Im Gegensatz zum Bulg-Kessel kann der Markus-Heizkessel einen Prüfbericht vom TÜV-Nord vorweisen. Diese TÜV-Untersuchung (PDF-Protokoll) fand bereits im Jahre 2005 statt und seitdem hat sich der Markus-Heizkessel in vielen kleinen Details verbessert, wobei seine robuste und durchdachte Bauweise erhalten blieb. So gibt es jetzt Anthrazit-Retorten, in denen die Anthrazitkohle deutlich besser verbrennt, eine patentierte Gluterhaltung, mit der Gluterhaltungsprozeß sicher geworden ist und der Kohleverbrauch drastisch reduziert wurde. Zudem bieten wir an, daß die Arbeitsdaten aufgezeichnet werden und so Bedienfehler oder Fehler in der Heizungsanlage aufgedeckt werden können. Diese Technik hat dazu geführt, daß wir jetzt eine verbesserte Verbrennungstechnologie entwickeln, damit Sie noch mehr Brennstoff einsparen können.

Wärmeübertragung über Rohre statt über Platten

Die Fa. Bulg preist an, daß seine Heizkessel schnell gereinigt werden können. Diese Aussage ist richtig, da der Plattenwärmetauscher einfach abgeschabt werden kann. Jedoch sammeln sich auf diesen Platten dauerhaft und permanent Kohlestaub an, der wie eine Isolationsschicht wirkt, weshalb die Wärmeübertragung mangelhaft ist. Die senkrechten Rohre, wie sie von allen namhaften österreichischen Festbrennstoff-Herstellern favorisiert werden, reinigen sich durch die Schwerkraft nahezu von selber.

Das Hauptproblem von Kesseln mit Wärmetaschen, also auch dem Bulg-Kessel ist, daß sie nicht die DINEN 12828 erfüllen können. In dieser ist geregelt, wann ein Kessel in einem geschlossenen System betrieben werden darf. Dies darf sein, wenn der Kessel aus seiner Vollast abgeschaltet wird und er sich dann nicht um mehr als 10K erwärmt. Der TÜV Nord hat unabhängig bestätigt, daß der Markus-Heizkessel diese Vorgaben erfüllt. Der Bulg-Kessel hat deshalb eine Notkühlung verbaut. Deswegen behauptet er: „Vorschrift, zusätzlich mit einem intern im Kessel verbauten Wärmetauscher für die Thermische Ablaufsicherung ausgestattet.“ und erweckt somit den Anschein, daß wir gegen diese Vorschrift verstoßen. Dabei müssen wir diese Vorschrift nicht erfüllen, da unser durchdachter Kessel die gefährliche Wärmeproblematik erst gar nicht hat.

Brennraum aus Edelstahl ausgeführt

Wenn man Edelstahl mit normalem Stahl verbindet entsteht Tribokorrosion und ein galvanisches Element, weshalb der Kessel an den Verbindungsstellen undicht werden kann. Wir halten daher aus mehreren Gründen Nichts von der Lösung in einem Festbrennstoffkessel Edelstahl zu verwenden.

  1. Edelstahl wirkt auf Grund seiner materiellen Eigenschaften wie ein Isolationskörper. Aus diesem Grunde sind Wärmetauscher, die aus chemischen Gründen aus Edelstahl ausgeführt werden müssen, möglichst dünn ausgeführt (z.B. Öl- und Gaskessel), um den Wärmefluß einigermaßen günstig zu halten. Edelstahl-Kochtöpfe haben deshalb im Boden auch einen Kupferkern!
  2. Gerade wegen der Wärmeleitfähigkeit bei Edelstahl tritt für Heizungssysteme immer stärker der Reinheitsgrad des Wassers in den Vordergrund. Da wir für unsere Produkte normalen Kesselstahl verwenden, schreiben wir kein gereinigtes Wasser vor. Sollte Edelstahl verwendet sein, so sollte der Hersteller detaillierte Vorgaben zur Wasserreinheit geben, um Ablagerungen zu vermeiden.
  3. Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Gesichtspunkt ist die Wärmeausdehnung beider Stahlsorten. Edelstahl hat einen deutlich größeren Wärmeausdehnungskoeffizient, weshalb Spannungsrisse an der Verbindungsnaht entstehen können.

Rücklauftemperatur bis 25°C

In der Heizungsbau-Bibel „Handbuch für Heizungs- und Klimatechnik“ von der Fa. Buderus sind für die verschiedenen Brennstoffe die Rücklauftemperaturen dargestellt. Steinkohle hat unter allen Festbrennstoffen die geringste Rücklauftemperatur und liegt bei 40°C. Da der Wassergehalt bei Steinkohle hier bedeutend ist, gestatten wir für Anthrazit eine Rücklauftemperatur von 45°C und für normale Steinkohle 50°C. Wir empfehlen diese Rücklauftemperaturen, da bei geringeren Temperaturen das Risiko besteht, das der nach der gesetzlichen Gewährleistungsplicht durchrostet

Thermische Ablaufsicherung

Die Fa. Bulg behauptet, daß der Markus-Heizkessel als thermische Ablaufsicherung ein 2 Wege Caleffi Ventiel vorschreibt. Fakt ist, daß der Markus-Heizkessel ein solches Ventil nicht benötigt, da er durch seine Bauform mit den senkrechten Rohren, diese thermischen Probleme nicht hat. Dies hat der TÜV-Nord bereits 2005 unabhängig bestätigt. Der Bulg-Kessel benötigt, weil er Taschen statt Rohre hat, hierzu eine Notkühlung, um in einem geschlossenen System verbaut zu werden.

Anthrazit bis 150kW

Herr Topnik behauptet, daß „wir kennen keinen anderen Hersteller bis 150 KW der ausser uns Anthrazitkohle Kessel in Europa herstellt!“. Den Markus-Heizkessel gibt es bis 450kW. Fakt ist, daß Anthrazit so heiß verbrennt, daß die Asche schmilzt und Schlacke entsteht. Die Fa. Markus-Heizkessel ist die einzige Firma, die sich aktiv diesem Thema stellt und hierfür Anthrazit-Retorten entwickelt hat. Zweijährige Entwicklungen mit der Fa. Gärtnerei Kuck und Pensionshotel Schulz haben es ermöglicht, daß wir nun Anthrazitretorten bis 150kW anbieten können, sodaß unsere gesamte Palette bis 450kW mit Anthrazit betrieben werden kann.

Internetfähigkeit

Die Fa. Bulg warnt: „Das Eingreifen in den Verbrennungsprozess aus der Ferne ist nicht zu verantworten. Bei Unfällen verweigert die Versicherung jeglicher Zahlung, haftbar ist dann der Hersteller, Verkäufer und der Betreiber“

Der Markus-Heizkessel jedenfalls würde selbst bei gröbster Fahrlässigkeit gesteuert ausgehen, ohne Gefahr des Explodierens. Dies hat unabhängig der TÜV Nord bereits 2005 bestätigt. Es besteht daher kein Risiko, weil es zu keiner Schadensregulierung kommen kann.

Die Fa. Bulg kann keine moderne Smart-Home-Technik liefern.

Zusätzliche Brennstoffe

Die Fa. Bulg wirbt nun damit: „Ab 2017 bieten wir die Kessel Perfekt auch mit Öl oder Gasbrenner an damit sind Sie absolut unabhängig,….“ Das können wir auch anbieten, jedoch fragen wir Sie, möchten Sie einen wirtschaftlichen Kessel haben, oder einen durchschnittlichen Allesbrenner? Öl- und Gas haben andere Anforderungen an den Kessel als Kohle. Ein solcher Brenner macht nur in wenigen Situationen Sinn!

Schnecke

Die Förderschnecke des Bulg-Kessels ist eine Gußschnecke. Durch diese Bauart kann durch weniger Raum auch weniger Kohle pro Umdrehung gefördert werden. Die rundliche Bauform der Windungen bewirkt, daß die Kohle wird nicht koaxial gefördert wird, sondern eine Schräglast erleidet. Dadurch wird sie gegen die Wandung gedrückt. Kleinere Fördermenge zusammen mit hoher Reibung im Schneckenrohr führt zu einem hohen Stromverbrauch bei der Kohlezuführung! Dies zerkleinert auch die Kohle während der Förderung. Die Schnecke wird damit beworben, daß das Ende die Kohle in die Retorte hochhebt. Dies hat zwei Effekte:

  1. Die kurze gegenläufige Bewegung bewirkt, daß die Kohlebrocken unterhalt der Retorte gegeneinander gepreßt werden, bis die Kohle angehoben wird. Bis zur Hubbewegung wird daher die Kohle nochmals zerkleinert. Zusammen mit der rechteckigen starren Retorte kann dadurch die Luft nicht optimal in die Retorte eingeblasen werden und die Verbrennung ist schlecht.
  2. Die Kohle wird nicht gleichmäßig in die Retorte gefördert sondern immer schubweise. Auch das verändert die Verbrennung nachteilig.

Gebläse

Es wird beworben, daß das Gebläse heruntergeregelt ist und dadurch der Bulg-Kessel ein Stromsparwunder darstellt. Die Gebläsedrehzahl ist relativ unbedeutend was den Stromverbrauch betrifft. Jedoch bedeutet eine geringe Ventilatordrehzahl zwei Probleme:

  1. Je geringer die Drehzahl des Ventilators ist, desto mehr bestimmt der Schornsteinzug (z.B. durch Wind verändert) das Brandverhalten in der Retorte, da die Druckdifferenz zwischen Schornstein und Gebläse (genauer gesagt Luftkasten) zu niedrig ist.
  2. Die Luftmoleküle sind weniger stark beschleunigt und dringen nicht so tief in das Retorteninnere.

Fazit:

Wir überlassen es Ihnen, ob Sie sich auf die unhaltbaren Aussagen der Firma Bulg verlassen, oder lieber einen auf Basis der physikalischen und chemischen Gesetze einen durchdachten und wirtschaftlichen Kohlekessel für Ihre Immobilie aufstellen wollen.

Alle bei uns angebotenen Kessel bieten ein vielfältiges Leistungsspektrum und sind für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche konzipiert. Darunter fällt u.a. auch das günstige Einsteigermodell Bulk, aber mit den kostengünstigen Wärmetaschen. Alle Kessel werden nach neuesten Wissenschaftlichen Erkenntnissen ständig optimiert und weiterentwickelt. Darüber hinaus erhalten Sie u.a. für Ihren Heizkessel:

  • eine Herstellerabnahme zur Garantiewahrung (3 Jahre)
  • eine Messung und Einstellung der Abgaswerte gemäß BImSchV
  • und eine umfangreiche Einweisung des Betreibers